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Hotelporträt

Auszeit de luxe im Steigenberger Icon Europäischer Hof Baden-Baden

Ein Erlebnis mit wohltuenden Thermalwasser: ein Besuch im historischen Friedrichsbad nur wenige Fußminuten vom Steigenberger Icon entfernt
Wochenende de luxe im neuen Steigenberger Icon Europäischer Hof Baden-Baden

Der Champagner perlt im beschlagenen Glas. Dazu zart-saftige Jakobsmuscheln in Beurre Blanc als Appetizer plus die atemberaubende Aussicht von der Luiza Rooftop Terrace & Bar des Hotels Steigenberger Icon in Baden-Baden – der Auftakt zu einem wunderbaren Wochenende könnte nicht besser sein. Der Blick schweift weit über die Dächer der charmanten Kurstadt im Nordschwarzwald, über die der einstige US-Präsident, Bill Clinton, bei einem Besuch einmal sagte: „Baden-Baden is so nice you have to name it twice.“

Auf der einen Seite liegt das Herz der 50 000-Einwohner-Stadt, mit von Belle-Époque-Häusern gesäumten Shopping-Boulevards und der Altstadt, deren romantische Kopfsteinpflastergassen sich hoch bis zum Marktplatz und dem einstigen Schloss der Markgrafen von Baden schlängeln. Auf der anderen Seite sind die Stars das neoklassizistische Kurhaus mit seinem weltberühmten, prunkvollen Casino und der Trinkhalle, erbaut im 19. Jahrhundert, in deren 90 Meter langen Säulen-Wandelgang sich einst der europäische Adel bei einem Schlückchen wohltuendem Thermalwasser erquickte und heute Konzerte und Events über die Bühne gehen. Dazu schickt der Inhouse-DJ des Steigenberger Icon lässige Chill-out-Beats über die Terrasse – ein Traum, nicht nur zum Sonnenuntergang.

 

Seit August 2025 ist das Steigenberger Icon in Baden-Baden zurück auf der Hotelbühne. Elf lange Jahre war das historische Grandhotel am Flüsschen Oos im Herzen der Stadt geschlossen. Die letzten vier Jahre wurde es komplett saniert und im neuen, zeitgemäßen Glanz mit geschmackvollen Zitaten passend zu seinem Schwarzwald-Standort eröffnet.

Die Geschichte des Luxushotels reicht bis ins Jahr 1840 zurück. Damals hieß es „Hôtel de l’Europe“ und unzählige Staatsoberhäupter, Künstler und Stars waren zu Gast, wie etwa Sisi, Kaiserin von Österreich.

1930 wechselte das Hotel dann fast schicksalhaft den Besitzer: Albert Steigenberger (1889–1958) startete in Baden-Baden sein Hotel-Imperium – und das eher zufällig. 1930 schuldete der ursprüngliche Besitzer des damaligen „Hôtel de l’Europe“ dem Kaufmann aus Bayern, der seit 1926 mit seiner Familie in Baden-Baden in der heutigen Villa Stroh lebte, eine große Summe, konnte nicht zahlen und anstatt Geld, erhielt Albert Steigenberger das Hotel. Die Legende sagt, er habe jede Nacht in einem anderen Zimmer geschlafen, um so die Mängel aufzuspüren und zu beseitigen. Das Ergebnis: eine luxuriöse Hotelperle, die über Jahrzehnte Prominenz aus Schauspiel, Politik und Adel anzog.

Und jetzt ist die Steigenberger Hotel-Grandezza mit 126 Zimmern, Suiten, Longstay-Apartments, Rooftop Terrasse, Bar, Restaurant, Gym und Spa zurück!

Wer hier eincheckt – etwa in einem Deluxe Heritage Room mit Balkon und Blick auf den Kurpark und das Casino – wird sich sofort wohlfühlen. Die hohen Altbauräume mit Parkettboden sind elegant modern möbliert mit Cocktailsesseln und komfortablen nachtblauen Boxspringbetten mit luxuriöser Bettwäsche und wunderbar großer Bettdecke. Einen edel-exotischen Akzent setzen Tapeten von Fornasetti, die stimmig nur in Wandteilen angebracht sind. Das Badezimmer ist mit zeitlos schicken Mosaiken in Schwarz-Weiß -Optik gefliest und auch sonst ist alles vorhanden, was sich anspruchsvolle Reisende wünschen: Schreibtisch, Snacks, Fernseher, Kaffeemaschine, eine gut gefüllte Mini-Bar plus ein digital steuerbares Licht- und Raum-System. Mehrere Aufzüge verbinden die Etagen, doch der Architektur-Star ist das historische, großzügige Treppenhaus, durch das schon Marlene Dietrich flanierte. Eine Kunstinstallation in Form einer großen Perlenkette über mehrere Geschosse erinnert an die mondäne Schauspielerin, die mehrfach zu Gast war und von hier den „Katzensprung“ zum Casino schätzte.

 

Auch in der Lobby erinnert nichts mehr an vergangene Tage: Sie ist komplett neugestaltet und als luftige Halle mit geschmackvoll-modernen Sitzinseln ausgestattet, dazu attraktive Fotokunst – wie auch in den Zimmern und Suiten – von Sebastian Wehrle, einem Fotografen aus dem Schwarzwald. Drei Treppen höher und per Durchbrüchen zur Lobby verbunden, bietet die  Auerhuhn Lounge Bar eine intim-gemütliche Atmosphäre. Auf Samtsesseln in Pflaume und Graublau werden am knisternden Kamin Signature-Drinks mit Schwarzwald-Note serviert. Ein paar Schritte weiter und der Gast erreicht das Herz des Hotels. Im Restaurant Café de L’Europe mit einer bodentiefen, zu öffnenden Glasfront zum Kurpark sitzt man bequem in weichen Polsterstühlen mit Blick ins Grüne unter einem asiatisch inspirierten Lampen-Himmel und genießt feine Brasserie-Küche mit einem lokalen Touch. So findet man auch den Rehrücken Baden-Baden auf der Karte als eine butterzarte Neuinterpretation.

Für private Anlässe bietet sich ein separater Raum mit einem runden Marmortisch für zwölf Personen in eleganter Altbau-Ästhetik an – eine fast filmreife KulissWer nach dem Frühstück keine Lust auf Baden-Badens Wellness-Oasen wie die nahegelegene Caracalla-Therme oder das historische Friedrichsbad hat, lässt sich im Spa des Steigenberger Icon mit einer Behandlung oder Massage verwöhnen. The Vault Spa & Suites ist eine 1300 qm große Oase der Ruhe, in Teilen im – wie der Name schon sagt – einstigen Tresorraum einer Bank. In den vier Saunen, Ruheräumen und dem kleinen Pool mit Sprudelliegen kann man herrlich die Seele baumeln lassen. Danach rein in den Aufzug zur Luiza Rooftop Terrace & Bar. Spätestens beim Glas Champagner mit Traumaussicht auf Baden-Baden kommt man zur Ansicht, im Steigenberger Icon könnte man  länger als ein Wochenende bleiben.                                

Infos:

hrewards.com

baden-baden.com

Die Reise wurde vom Steigenberger Icon Baden-Baden unterstützt.

 

Fotocredit:

Steigenberger Hotels GmbH (10)

Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH, A. Stephany (5): Theater im Winter, Casino Baden-Baden, Caracalla Therme,  Trinkhalle in der Weihnachtszeit, Friedrichsbad  

Petra Kirsch (4) 

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